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Natur

(lateinisch)

1)jener Teil der Welt, dessen Entstehung und Existenz unabhängig ist vom Eingriff des Menschen; Gegenbegriff zur Kultur. Die Stellung des Menschen in der Natur ist zwiespältig, da er ihr einerseits angehört, sie andererseits aber zu verstehen und beherrschen sucht.

2)im ursprünglichen Zustand Belassenes.

3)Veranlagung.



Naturschutz

(lateinisch)

Bezeichnung für alle Maßnahmen, die der Erhaltung einer unberührten Natur dienen und somit Fauna und Flora ursprüngliche Entwicklungsmöglichkeiten geben, vor allem zum Erhalt bedrohter Arten: Sowohl vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung schädlicher Umwelteinflüsse als auch die Beseitigung bereits vorhandener Störungen des biologischen Gleichgewichts. Zu den Maßnahmen gehören insbesondere der Erlass von entsprechenden Gesetzen und Verordnungen sowie die Einrichtung von Natur- und Landschaftsschutzgebieten und Natur- und Nationalparks.




Naturschutzgebiete

Naturschutzgebiete erfüllen eine doppelte Aufgabe. Einmal dienen sie als Rückzugsgebiete für Pflanzen und Tiere, die durch Eingriffe des Menschen in ihrem Bestand gefährdet sind und sich hier wieder erholen und ungestört fortpflanzen können. Zum anderen sollen selten gewordene Tiere und Pflanzen von hier aus wieder in jene Gebiete einwandern, aus denen sie vertrieben worden sind. Naturschutzgebiete stehen auch Besuchern offen. Es gilt jedoch der Grundsatz, dass solche Gebiete in erster Linie der Regeneration der Natur und erst in zweiter Linie Menschen zur Erholung und dem naturwissenschaftlichen Forscherdrang eines jeden dienen. Deshalb gibt es für das Verhalten in Naturschutzgebieten auch besonders strenge Vorschriften.
So darf man in Naturschutzgebieten keine Pflanzen, gleich welcher Art, abpflücken oder gar ausgraben. Tiere brauchen, von allem in den Brutzeiten, vollkommende Ruhe. Darum wird in einigen Gebieten für bestimmte Zeiten ein generelles Zutrittsverbot erlassen. Auch ist – und das wissen nur wenige – das Sammeln von Gesteinen und Mineralien untersagt. Sie tragen zwar nur unwesentlich zum ökologischen Wechselspiel der Natur bei, gehören aber zum charakteristischen Bestand eines geschützten Landschaftstraums und dürfen deshalb nicht entfernt werden.




So sollte es nicht sein!

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Müll auf einem Grillplatz in einem Waldgebiet.

Trotz Mülleimer wurde der Müll einfach arglos auf den Boden geworfen, ohne darüber nachzudenken welche Auswirkungen dies auf die Natur hat. Mehrere Feuerstellen wurden trotz vorhandenen Grill auf der durch Hitze schnell brennbaren Wiese entfacht.


Wissenswertes

Ära

Erdgeschischtl. Vorgänge

Periode

Mio. Jahre

vor heute

KÄNOZOIKUM

  • Eiszeit
  • Erste Menschen
     
  • Entstehung von Rocky
  • Montains, Alpen und
  • Himalaya
  • Erste Hominiden

Quartär

1,6

Teritär

65

MESOZOIKUM

  • Erste Blütenpflanz
  • Riesenechsen sterben aus
  • Pangäa teilt sich in
  • Gondwanaland und
  • Laurasia
  • Erste Vögel und Säugetiere
  • Erste Dinosaurier
  • Superkontinent Pangäa

Kreide

145

Jura

208

Trias

245

PALÄOZOIKUM

  • Erste Amphibien
     
  • AusgedehnteWäl der
    (Grundlage der Kohlelagerstätten)
     
  • Erste Landpflanzen


     
  • Vorkommen der
    Trilobiten, der ersten
    komplecen Meerestiere
    mit harter Schale

Perm

288

Karbon

360

Devon

408

Silur

438

Ordovizium

508

Kambrium

570

PRÄKAMBRIUM

  • Älteste bestimmbare
    Gesteine
  • Erste Lebensformen
  • Entstehung von Bakterien
    und Algen
  • Kontinente und Ozeane
    bilden sich
  • Ablagerung ausgedehnter
    Sedimente, z. B. Eisenerz

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Letzte Änderung: Donnerstag, 20. März 2008